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Benefizkonzert für Japan
Japanisches Trommeln
am Pfingstsonntag in der Christuskirche
Sie spielen bei der Japannacht in Hanau und beim Festival
des Klosters „Buddhas Weg“ im Odenwald. Sie trommelten und tanzten kürzlich im
Internationalen Theater in Frankfurt und hatten vor Jahren auch schon einmal einen
Auftritt in der Royal Academy in London. Am Pfingstonntag, 12. Juni geben sie
in der evangelischen Christuskirche in Kelsterbach ein Benefizkonzert für
Japan.
Die Rede ist von „Sakura no ki Taiko“, einer Gruppe von etwa
12-15 Frauen, die – obwohl sie selbst keine Japanerinnen sind – die Kunst des
japanischen Trommelns und Tanzens wie kaum eine zweite Gruppe in Deutschland
beherrschen. Geleitet werden die enthusiastischen Trommlerinnen von der Frankfurter
Tanz- und Tai-Chi-Lehrerin Ljiljana Bulic, einer gebürtigen Serbin. Die Gruppe kombiniert
auf beeindruckende Weise physische Kraft mit außergewöhnlicher künstlerischer Fertigkeit.
Was dabei entsteht ist Musik von mitreißender Vitalität. Sakura bedeutet übrigens
Kirschblüte, und aus Kirschholz sind die Taikos, die großen gewichtigen
Trommeln, hergestellt. Pfarrer Kurt Schubert wurde auf die Gruppe aufmerksam,
weil seine frühere Organistin in Frankfurt am Main, die Japanerin Ryoko
Maebashi die Taiko-Gruppe in den höchsten Tönen lobt.
Das Konzert mit „Sakura no ki Taiko“ beginnt am
Pfingstsonntag um 18.00 Uhr in der Christuskirche in Kelsterbach,
Albert-Schweitzer-Straße 30. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Opfer
des verheerenden Erdbebens und des Tsunamis in Japan wird gebeten. Im Anschluss
an das Konzert gibt es vor der Kirche ein kleines Pfingstfest mit Speisen und Getränken.
Der Erlös ist für den gleichen guten Zweck. Und ganz nebenbei feiert der
Initiator Kurt Schubert sein 25-jähriges Ordinationsjubiläum als Pfarrer und
freut sich über jeden Gast.
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